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Der Begriff "CT" oder "Computertomographie" wird häufig mit dem Bereich der Medizintechnik assoziiert. In der Tat ist die Technik auch in diesem Bereich vielseitig und vor allem hilfreich einsetzbar. Darüber hinaus lässt sie sich jedoch auch – auf anderer Basis natürlich – industriell nutzen. Die technische Umsetzung ist eine andere, das grundsätzliche Funktionsprinzip ist aber gleich.
Das Funktionsprinzip der industriellen Computertomographie ist schnell erklärt: Zwischen einer Strahlenquelle (Röntgenröhre) und dem Detektor wird das zu untersuchende Bauteil platziert. Es wird durchstrahlt und mittels Detektor eine 2D-Projektion aufgenommen. Danach wird das Bauteil durch eine Drehachse schrittweise um ein Grad oder weniger rotiert und wieder eine Aufnahme gemacht. Durch den Detektor können die Aufnahmen digital abgespeichert werden. Die Entwicklung eines Röntgenfilms ist nicht notwendig. Der entscheidende Unterschied zur Computertomographie in der Medizintechnik ist die Tatsache, dass das Prüfobjekt rotiert wird. Das wäre im Untersuchungssaal nicht vorstellbar, hier rotiert die Röntgentechnik um den Patienten, der möglichst ohne große Bewegungen in der „Röhre“ liegt.
Aus der Vielzahl der während der 360°-Drehung entstandenen Einzelbilder wird am Computer schließlich das 3D-Volumen-Abbild rekonstruiert. Die Qualität der Aufnahme hängt dabei stark von der Anzahl der Winkelschritte und somit von der Anzahl der Einzelbilder (und damit auch von der Prüfdauer) ab. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass mit abnehmendem Drehwinkel eine größere Anzahl an Einzelbildern und eine höhere Genauigkeit einhergeht.
Aktuelles
FH OÖ | iCT Conference 2026
The 15th International Conference on Industrial Computed Tomography (iCT2026) will be held in Linz, Austria between February 10 and 13, 2026. The industry and scientific presentations during the iCT Conference 2026 will give insight into the latest developments as well as established methods.
CT for non-destructive testing of metals, plastics, composites, ceramics and other materialsApplication of CT in automotive-, aerospace- and material industryCT as a tool for the development of new materials and componentsCT for 3D material characterisationGeometry determination with macro- and micro-CTInitial sampling inspection and reverse engineeringEvaluation and visualisation of CT dataNew algorithms and software tools for the evaluation and visualisation of CT dataCorrection and filter methods for the improvement of CT resultsQuantitative evaluation of CT dataStandardisation of CTNew CT methods for high resolution, energy dispersive and fast CTSynchrotron-CT methodsNew developments in CT instrument technology including X-ray detectors and sourcesPhase contrast and grating interferometer CTTrusted legacy, new frontier: VG completes integration into Hexagon
Termine
iCT Konferenz in Linz / Wels
Material Truth: Zerstörungsfreie Prüfung historischer Objekte
Das Fachseminar bringt Expert*innen der Materialwissenschaft und Zerstörungsfreien Prüfung mit Archäolog*innen, Restaurator*innen und Kurator*innen zusammen. Ziel ist es, Brücken zwischen der Historienforschung und -konservierung und den Möglichkeiten moderner Analysemethoden zu schlagen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie können historische Objekte untersucht werden, ohne sie zu beschädigen? In welchem Zustand befinden sich Artefakte und wie verändern sie sich im Laufe der Zeit – und wie kann man sie für kommende Generationen bewahren?